Zaerin

Zahlen-Codes richtig lernen mit dem MeineRadionik Premium Videokurs im Alltag

Zahlen-Codes richtig lernen mit dem MeineRadionik Premium Videokurs im Alltag

Draußen vor meinem Küchenfenster in der Ostengasse fällt ein feiner, grauer Regen auf den Steinbrunnen im Hinterhof. Der Fencheltee in meiner Tasse dampft noch so stark, dass ich erst einmal nur die Wärme an meinen Handflächen spüre, während ich auf mein Leinen-Heft schaue. Es ist ein Sonntagnachmittag im Juli 2026, und die Stille meiner Zweizimmerwohnung ist so kostbar wie der erste Schluck Tee, wenn er schließlich die richtige Temperatur erreicht hat. Es ist jetzt etwa zwei Jahre her, dass ich die Kreide und den abgegriffenen Tafellappen der Clermont-Ferrand-Schule gegen diese Momente der Ruhe getauscht habe.

Lange Zeit war mein Leben getaktet von der ersten Stunde bis zum Pausenglockenton. Dreiundzwanzig Jahre lang war ich die Klassenlehrerin, die für alles eine Lösung hatte, bis mein Körper Ende 2023 sagte, dass es genug sei. Das Herzrasen morgens vor sechs war ein Wecker, den ich nicht mehr ignorieren konnte. Heute, in meiner Altersteilzeit mit nur noch zwölf Wochenstunden Unterricht an Dienstagen und Donnerstagen, lerne ich eine ganz andere Art von Struktur kennen. Eine, die nicht belastet, sondern trägt. In den letzten Monaten war es vor allem ein strukturierter Weg, der mir dabei geholfen hat, die Welt der Zahlen-Codes nicht nur oberflächlich zu streifen, sondern sie wirklich in meinen Alltag zu weben.

Vom einfachen Abschreiben zur tieferen Resonanz

Als mir meine Freundin aus Augsburg letzten Juni das Buch von Rosina Kaiser schenkte, war ich dankbar für etwas, das sich 'klein' anfühlte. Nichts Großspuriges, nur ein paar Zahlen für den Sonntag. Doch als der November des letzten Jahres mit seinen dunklen Nachmittagen kam, merkte ich, dass mir das bloße Abschreiben von Ziffernfolgen nicht mehr reichte. Ich saß hier an diesem Tisch, blickte auf die Rückseite vom Bäcker Prantl und spürte, dass ich zwar die Zahlen sah, aber ihre Sprache noch nicht sprach. Es war, als hätte ich ein Buch in einer fremden Sprache vor mir: Ich konnte die Buchstaben entziffern, aber der Sinn blieb mir verborgen.

Ich erinnerte mich an meine Zeit in der Klasse 3b. Wenn Kinder lesen lernen, reicht es nicht, die Buchstaben zu kennen; sie müssen lernen, wie diese im Kopf zu Bildern und Gefühlen werden. Genau das suchte ich für meine Arbeit mit den Zahlen-Codes. Ich wollte nicht nur wissen, dass eine Sequenz für 'inneren Frieden' steht, sondern ich wollte lernen, wie ich diese Schwingung in mir aktiviere. So stieß ich in den ruhigen Wochen nach Neujahr auf den MeineRadionik Premium Videokurs. Es war der Wunsch nach einer Führung, die über das gedruckte Wort hinausgeht.

Ein altes Ringbuch mit Kinderzeichnungen neben getrocknetem Lavendel auf einem Holztisch.

Die Entwöhnung des Unterbewusstseins

Was mich an diesem Kurs sofort ansprach, war ein Gedanke, den ich so in keinem Lehrbuch gefunden hatte. Normalerweise lernen wir Lehrerinnen – und wir bringen es auch unseren Schülern so bei –, dass wir uns Wissen aneignen, es in unseren Kopf hineinstopfen und dort fest verankern müssen. Wir bauen Strukturen auf. Doch der Zugang in diesem Videokurs war ein anderer: Es ging darum, das Unterbewusstsein gezielt von alten Mustern zu entwöhnen, statt es mit noch mehr mentaler Struktur zu belasten.

In den Videos wurde erklärt, dass unser Geist oft wie ein vollgestopftes Klassenzimmer am Ende eines langen Schultages ist – überall liegen Zettel, die Tafel ist vollgekritzelt und die Luft ist verbraucht. Wenn wir dann einfach nur neue Zahlen-Codes obenauf legen, bewirken sie wenig. Der Kurs lehrte mich, wie ich durch die richtige Anwendung der Sequenzen erst einmal Raum schaffe. Es ist eine Art 'Verlernen' von Stressreaktionen. Wenn ich heute eine Sequenz mit der typischen Länge von 7 Stellen nutze, dann tue ich das nicht mehr mit dem verkrampften Willen, dass sie 'funktionieren' muss. Ich nutze sie als Einladung an mein System, eine alte, enge Gewohnheit loszulassen.

Manchmal, wenn ich am Dienstag nach meinen sechs Stunden Unterricht nach Hause komme, setze ich mich kurz auf die Steinerne Brücke und schaue auf die Donau. Früher hätte ich im Kopf schon die Elternabende der nächsten Woche durchgeplant. Heute lasse ich die Eindrücke des Vormittags einfach abfließen, so wie das Wasser unter der Brücke. Diese Gelassenheit habe ich erst durch die tieferen Erklärungen zur Radionik und den Informationsfeldern im Kurs wirklich verstanden.

Ein Anker in den Osterferien

Ein besonderer Moment der Klarheit kam während der Osterferien in diesem Jahr. Ich hatte mir vorgenommen, jeden Tag ein Modul des Videokurses anzuschauen. Es war ein sonniger Vormittag, und der Duft von frischem Lavendel aus meiner schiefen Vase vom Bauernmarkt am Neupfarrplatz mischte sich mit dem Geruch des alten Papiers in meinem Regal. Dort steht noch immer das Ringbuch mit den Kinderzeichnungen meiner Klasse 3b von 2019. Beim Durchblättern spürte ich plötzlich nicht mehr die Wehmut oder den Druck von früher, sondern eine stille Akzeptanz.

Ich lernte in dieser Woche, wie man Zahlen-Codes nicht nur liest, sondern sie energetisch 'setzt'. Es ist ein feiner Unterschied in der inneren Ausrichtung. Es ist, als würde man ein Kind nicht nur bitten, leise zu sein, sondern eine Atmosphäre schaffen, in der Stille ganz natürlich entsteht. Ich bin natürlich keine Heilpraktikerin oder spirituelle Lehrerin, und ich glaube auch nicht an Wunderheilungen durch bloßes Ziffernschauen. Als jemand, die unter Burnout litt, weiß ich, dass man bei ernsthaften Problemen immer professionelle Hilfe bei Ärzten oder der Gewerkschaftsberatung suchen sollte. Aber für meinen Weg zurück zu mir selbst war dieser strukturierte Lernprozess ein Segen.

Ein Tablet mit einem Online-Kurs neben einem Notizheft in einer gemütlichen Altbauwohnung.

Wenn die Zahlen schweigen

Es gibt auch Sonntage, an denen gar nichts passiert. Letzte Woche zum Beispiel, an einem dieser schwülen Nachmittage, saß ich hier und suchte nach einer Tageszahl, die mir irgendwie 'Antworten' geben sollte. Aber mein Leinen-Heft blieb leer. Die Zahlen fühlten sich stumm an, fast wie ein Arbeitsblatt, das man einfach nicht versteht. Früher hätte mich das nervös gemacht – ich hätte gedacht, ich mache etwas falsch oder ich hätte den 'Anschluss' verloren.

Durch die Erfahrungen aus dem Videokurs konnte ich diesen leeren Moment jedoch einfach so stehen lassen. Ich wusste, dass mein Unterbewusstsein vielleicht gerade Ruhe brauchte, statt neuer Reize. Ich klappte das Heft zu und ging stattdessen zum Cafe Orphee, um die Menschen zu beobachten. Das ist vielleicht die wichtigste Lektion: Die Zahlen sind ein Werkzeug, kein Diktat. In einem anderen Beitrag habe ich bereits darüber geschrieben, wie man in der Regensburger Altstadt Ruhe finden kann, und diese Flexibilität ist ein Teil davon.

Der Kloß im Hals ist verschwunden

Der schönste Erfolg zeigte sich jedoch bei einem Treffen vor ein paar Wochen. Es gab eine Dienstbesprechung, an der ich trotz meiner Altersteilzeit teilnehmen musste. Normalerweise hätte sich schon Tage vorher dieser bekannte Kloß in meinem Hals gebildet, ein enges Gefühl, das mich kaum atmen ließ. Ich nutzte eine spezifische Sequenz für inneren Frieden, die ich im Kurs gelernt hatte – nicht hektisch im Auto auf dem Schulparkplatz, sondern vorbereitet und verinnerlicht in den Tagen davor.

Als ich den Raum betrat, in dem ich dreiundzwanzig Jahre lang mit denselben Kolleginnen gesessen hatte, spürte ich eine seltsame, kühle Stille in meiner Brust. Das Herzrasen, das mich früher pünktlich um sechs Uhr morgens geweckt hätte, blieb aus. Ich saß dort, hörte zu und merkte, dass ich zwar noch Teil dieses Systems bin, aber nicht mehr sein Opfer. Diese neue Souveränität verdanke ich der Entscheidung, das Thema Zahlen-Codes nicht nur als nettes Hobby zu behandeln, sondern es mit der nötigen Tiefe zu erlernen.

Die Steinerne Brücke in Regensburg bei Sonnenuntergang mit einem kleinen Zettel im Vordergrund.

Ich weiß, dass viele meiner ehemaligen Kolleginnen ebenfalls nach Wegen suchen, ihren Mental Load zu reduzieren. Oft fragen sie mich, ob das nicht alles zu kompliziert sei mit den ganzen Zahlen. Dann erzähle ich ihnen, dass es eigentlich darum geht, es sich einfacher zu machen. Manchmal ist ein digitaler Ansatz sogar der sanftere Weg für den Einstieg. Ich erinnere mich, dass ich einmal darüber nachgedacht habe, wie man Heilzahlen digital anwenden kann, ohne sich dabei unter Druck zu setzen. Der Videokurs war für mich die Brücke zwischen der analogen Welt meines Leinen-Hefts und dem tieferen Verständnis der energetischen Zusammenhänge.

Jetzt, wo der Regen draußen nachlässt und die ersten Sonnenstrahlen die Rückseite der Häuser in der Ostengasse in ein weiches Licht tauchen, klappe ich mein Heft für heute zu. Die zwölf Wochenstunden, die ich noch unterrichte, fühlen sich nicht mehr wie eine Last an, sondern wie ein kleiner Teil eines viel größeren, friedlicheren Lebens. Die Zahlen auf dem Papier sind für mich zu Wegweisern geworden, die mir zeigen, dass Ordnung nicht immer von außen kommen muss, sondern in der Stille des eigenen Küchentisches entstehen kann.

Ich bin keine Expertin für Numerologie, nur eine Lehrerin, die gelernt hat, dass man nie aufhört zu lernen – und dass die besten Lektionen manchmal die sind, die uns beibringen, wie wir uns von altem Ballast befreien können. Wenn du selbst spürst, dass du tiefer eintauchen möchtest, kann ich dir nur raten: Nimm dir die Zeit. Es lohnt sich, die Sprache der Zahlen richtig zu lernen, statt nur ihre Vokabeln auswendig zu wissen.

Wichtig: Hier auf der Seite teile ich, was ich selbst durchgemacht habe -- kein medizinischer, finanzieller oder rechtlicher Ratschlag. Was bei mir funktioniert hat, muss bei dir nicht funktionieren. Sprich mit deinem Arzt, Steuerberater oder Anwalt, bevor du Entscheidungen triffst, die wirklich zählen.

Verwandte Artikel