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Regensburger Altstadt Ruhe finden durch den Zahlen-Code am Sonntag

Regensburger Altstadt Ruhe finden durch den Zahlen-Code am Sonntag

Der Steinbrunnen im Hinterhof plätschert heute Nachmittag besonders gleichmäßig, fast so, als wollte er den Rhythmus für mein Leinen-Heft vorgeben. Ich sitze an meinem Küchentisch in der Ostengasse, die schiefe Lavendelvase vom Bauernmarkt am Neupfarrplatz steht neben mir, und der Fencheltee ist eigentlich noch ein bisschen zu heiß zum Trinken. Es ist Juli 2026, ein warmer Sonntag, und während draußen die Touristen in Richtung Steinerne Brücke ziehen, herrscht hier im zweiten Stock eine Stille, die ich mir vor zwei Jahren noch nicht hätte vorstellen können.

Hinweis: In meinen Notizen findest du einige Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links das Buch von Rosina Kaiser oder einen Kurs kaufst, erhalte ich eine Provision – für dich bleibt der Preis natürlich gleich. Ich empfehle nur Dinge, die ich selbst hier an meinem Küchentisch in mein Heft eingetragen habe. Meine vollständige Offenlegung findest du am Ende der Seite.

Vom Herzrasen zur Sonntagszahl

Wenn ich an die Zeit vor Januar 2024 zurückdenke, spüre ich manchmal noch diesen alten Kloß im Hals. Dreiundzwanzig Jahre lang war ich Lehrerin an der Clermont-Ferrand-Schule im Westen der Stadt. Ich mochte meine Kinder in der 3b, aber die Pausenküche mit dem verkalkten Wasserkocher und die grüne Wandtafel mit dem ewig feuchten Lappen wurden irgendwann zu Symbolen einer Erschöpfung, die ich nicht mehr wegatmen konnte. Morgens vor sechs Uhr schlug mein Herz oft so schnell, dass ich dachte, ich schaffe den Weg in den Unterricht nicht mehr.

Heute unterrichte ich nur noch 12 Wochenstunden in Altersteilzeit, immer Dienstag und Donnerstag Vormittag. Den Rest der Zeit brauche ich, um mich wieder zu sortieren. Den entscheidenden Impuls gab mir eine alte Studienfreundin aus Augsburg an einem Sonntagnachmittag im Juni vor genau zwei Jahren. Sie drückte mir Rosina Kaisers Buch Zahlen-Code [Mein Sonntagsbegleiter] in die Hand. 'Irgendwas Kleines für den Sonntag, Kerstin', sagte sie, 'nichts Großspuriges.' Sie wusste, dass ich keine komplizierten spirituellen Lehrgebäude suchte, sondern einen Anker.

Detailaufnahme eines handschriftlichen Notizbuchs mit Zahlenberechnungen und einem Bleistift auf rauem Papier.

Das raue Leinen und die ersten Rechenschritte

Ich erinnere mich noch gut an den Anfang. Das raue Gefühl des Leinen-Einbands unter meinen Fingern, während der Duft von frischem Fencheltee aus der alten Keramiktasse dampfte. Ich war skeptisch. Als Lehrerin habe ich gelernt, dass man Dinge belegen können muss. Aber beim Zahlen-Code geht es nicht um Beweise, sondern um Beobachtung. Ich fing an, jeden Sonntag gegen drei eine halbe Stunde hier zu sitzen und die Tageszahl zu berechnen.

Es gab diesen Moment des Scheiterns, direkt am zweiten Sonntag. Ich wollte es perfekt machen, so wie ich früher die Geburtstagskarten im Klassenzimmer beschriftet habe. Ich versuchte, sofort die Zahlen aller ehemaligen Kolleginnen aus der Clermont-Ferrand-Schule zu berechnen, um zu verstehen, warum wir uns manchmal so aufgerieben haben. Das hat mich völlig überfordert. Es war zu viel Input, zu viel 'Schularbeit'. Ich hätte das Buch fast wieder ins Regal zu den alten Kinderzeichnungen von 2019 gestellt. Aber dann besann ich mich auf das, was ich Kindern immer beigebracht habe: Schritt für Schritt. Ein Wort nach dem anderen.

Ich konzentrierte mich nur auf mich. Auf meine Lebenszahl und die Schwingung des aktuellen Tages. Es ist ein faszinierender Prozess, wie das langsame Nachlassen des Druckgefühls in der Brust einsetzt, sobald ich die Quersumme des Tages bilde und die Bedeutung bei Rosina Kaiser nachschlage. Es ist, als würde ein Teil meines Gehirns, der sonst immer nur 'funktionieren' muss, eine Erlaubnis zum Ausruhen bekommen. Wer tiefer in diese Systeme eintauchen möchte, findet hier eine Übersicht spiritueller Deutungssysteme, die mir geholfen hat, den Zahlen-Code einzuordnen.

Struktur ohne Lehrplan

Was mich an Rosina Kaisers Ansatz so berührt, ist die Abwesenheit von technischem Schnickschnack. Ich brauche keine Software, keine digitalen Kurse. Es ist nur ich, das Buch und mein Heft. In einer Welt, die immer schneller wird – besonders in der Schule, wo heute alles digital dokumentiert werden muss – ist diese analoge Ruhe ein Geschenk. Manchmal schreiben mir Leserinnen und fragen nach technischeren Wegen. Eine Kollegin nutzt wohl MeineRadionik [Leser-Anfrage], um Cluster zu berechnen. Das mag für manche passen, aber für meine Sonntage in der Ostengasse wäre mir das zu viel Bildschirmzeit. Ich brauche die Haptik des Papiers.

In den ersten dunklen Winterwochen meiner Altersteilzeit war dieses Ritual mein Rettungsanker. Wenn der Dom-Schatten am Nachmittag über die Häuser der Altstadt kroch, saß ich hier. Ich habe gelernt, dass eine Zahl nicht die ganze Woche erklärt. Es gab Sonntage, da hat die Tageszahl überhaupt keine Resonanz in mir erzeugt. Da stand ich dann am Montag beim Bäcker Prantl in der Schlange und dachte: 'Heute fühlt sich alles nach einer Drei an, obwohl die Rechnung eine Eins sagt.' Und das ist in Ordnung. Es ist kein Heilsversprechen. Es ist eine Struktur, die nur mir gehört und nicht dem bayerischen Lehrplan unterliegt.

Blick aus einem Altstadthaus in Regensburg auf einen ruhigen Hinterhof mit Steinbrunnen.

Die Herausforderung der unvorhersehbaren Zeit

In den letzten Monaten, besonders beim Besuch des Bauernmarkts, habe ich oft mit Frauen gesprochen, die in einer ganz anderen Situation sind als ich. Ich wohne allein, meine Zeit am Sonntag gehört mir. Aber was ist mit den Alleinerziehenden in der Altstadt? Wenn das Kleinkind gerade dann Aufmerksamkeit braucht, wenn man eigentlich seine Zahlen berechnen möchte? Während der Zahlen-Code zur Sonntagsruhe für Paare oder Alleinstehende planbar ist, lässt die unvorhersehbare Betreuungssituation von Alleinerziehenden kaum feste Zeitfenster zu.

Ich rate diesen Müttern oft: Nehmt euch nicht die halbe Stunde am Stück vor. Vielleicht ist es nur der Moment, in dem man die Quersumme auf den Rand der Zeitungsbeilage kritzelt, während das Kind im Sandkasten spielt. Der Zahlen-Code muss kein starres Korsett sein. Er soll den Mental Load reduzieren, nicht erhöhen. Es geht darum, im Chaos der Regensburger Gassen einen winzigen Punkt der Ordnung zu finden.

Ein Blick in den Hinterhof

Heute, nach etwa drei Monaten wirklich regelmäßiger Notizen in diesem Jahr, merke ich, wie sich die Gelassenheit der Sonntage auf meine Dienstagvormittage in der Schule auswirkt. Wenn in der Klasse die Unruhe steigt, erinnere ich mich an die Ruhe meines Küchentischs. Ich bin keine Numerologin und keine spirituelle Lehrerin. Ich bin einfach eine Frau, die nach 23 Jahren Dienstzeit gelernt hat, dass Zahlen mehr sein können als Noten im Zeugnisheft. Sie können Wegweiser zu einer inneren Stille sein, die man nicht im Außen suchen muss.

Bitte denke daran: Ich teile hier nur meine persönlichen Erfahrungen aus der Ostengasse. Ich habe keinerlei medizinische oder therapeutische Ausbildung. Wenn du dich in einer schweren Krise befindest oder unter Burnout-Symptomen leidest, ist der Gang zum Hausarzt oder zu einer Beratungsstelle der erste und wichtigste Schritt. Der Zahlen-Code ist ein wunderbares Werkzeug zur Selbstreflexion, aber er ersetzt keine professionelle Hilfe.

Wenn du selbst nach einer sanften Methode suchst, um deine Gedanken am Wochenende zu ordnen, kann ich dir das Buch Zahlen-Code [Mein Sonntagsbegleiter] wirklich ans Herz legen. Ich habe es inzwischen in drei Kopien verschenkt – eine ging sogar an die Kollegin, die damals meine 3b übernommen hat. Vielleicht finden wir alle, Stück für Stück, unseren eigenen Rhythmus zwischen der Donau und den alten Mauern unserer Stadt.

Wichtig: Hier auf der Seite teile ich, was ich selbst durchgemacht habe -- kein medizinischer, finanzieller oder rechtlicher Ratschlag. Was bei mir funktioniert hat, muss bei dir nicht funktionieren. Sprich mit deinem Arzt, Steuerberater oder Anwalt, bevor du Entscheidungen triffst, die wirklich zählen.

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