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Tageszahl berechnen für mein Sonntagsritual und Ruhe in der Altersteilzeit 2026

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Tageszahl berechnen für mein Sonntagsritual und Ruhe in der Altersteilzeit 2026

Der kleine Steinbrunnen im Hinterhof plätschert heute Nachmittag besonders gleichmäßig. Ich sitze an meinem Küchentisch in der Ostengasse, der Fencheltee in der hellblauen Tasse dampft noch zu stark, um ihn zu trinken. Draußen, hinter der Rückseite vom Bäcker Prantl, schieben sich die Schatten langsam über das Pflaster. Es ist jetzt Mitte Juni 2026, und dieses stille Ritual am Sonntagnachmittag ist für mich so etwas wie der Ankerpunkt der Woche geworden. Auf dem Tisch liegt mein Leinen-Heft, daneben das abgegriffene Buch von Rosina Kaiser.

Hinweis: Einige Links in diesen Sonntagsnotizen sind Affiliate-Links (Werbung). Wenn du über einen dieser Links ein Buch oder einen Kurs kaufst, bekomme ich eine Provision — dein Preis ändert sich dadurch natürlich nicht. Ich schreibe hier nur über Bücher und Erfahrungen, die ich selbst an meinem Küchentisch in mein Leinen-Heft eingetragen habe. Meine vollständige Offenlegung findest du im Impressum.

Vom Herzrasen zur Stille am Küchentisch

Wenn ich an die Zeit vor Januar 2024 zurückdenke, fühlt es sich an wie ein anderes Leben. Dreiundzwanzig Jahre lang war ich die Frau Haselbeck an der Clermont-Ferrand-Schule im Westen der Stadt. Ich sehe noch die grüne Wandtafel vor mir, den nassen Lappen, der immer ein bisschen zu säuerlich roch, und diesen Stapel Korrekturen, der nie kleiner wurde. Das Burnout kam nicht über Nacht; es war eher wie ein schleichender Nebel. Erst war es nur die Schlaflosigkeit, dann dieser enge Kloß im Hals vor jedem Elternabend. Morgens vor sechs, wenn der Wecker klingelte, raste mein Herz, als müsste ich einen Marathon laufen, dabei stand ich nur im Bad und hielt mich am Waschbeckenrand fest.

Seit ich in Altersteilzeit bin und nur noch zwölf Wochenstunden unterrichte, meistens Dienstag- und Donnerstagvormittag, ist dieser Kloß verschwunden. Ich unterrichte jetzt eher ruhige Fächer, keine Klassenleitung mehr, kein Kampf um die letzte Reihe in der 3b. Dennoch brauchte ich etwas, das die Leere füllt, die nach dem großen Rückzug entstand. Im Juni 2024 drückte mir eine alte Studienfreundin aus Augsburg ein Buch in die Hand. 'Irgendwas Kleines für den Sonntag, Kerstin', sagte sie, 'nichts Großspuriges.' Es war der Zahlen-Code von Rosina Kaiser.

Zuerst war ich skeptisch. Als Lehrerin bin ich darauf trainiert, Fakten zu prüfen, Strukturen zu bewerten. Ich fing an, wie ich es in der Schule gelernt hatte: Ich wollte alles ganz genau wissen. Erst als ich anfing, die Tageszahl einfach als Begleiter zu sehen, änderte sich etwas. Die Tageszahl zu berechnen, braucht keinen Computer und keine komplizierte Methodik. Es braucht einen Stift, ein Blatt Papier und die Bereitschaft, für einen Moment die Welt draußen an der Steinernen Brücke zu lassen.

Nahaufnahme eines handgeschriebenen Notizbuchs mit Berechnungen zur Tageszahl.

Wie ich meine Tageszahl berechne

Die Berechnung ist eigentlich ganz simpel, fast wie eine Rechenaufgabe für meine damalige Klasse 3b, aber die Bedeutung liegt in der Ruhe der Ausführung. Man addiert die Ziffern des aktuellen Datums so lange, bis eine einstellige Zahl oder eine Meisterzahl übrig bleibt. Gestern, an diesem Sonntag im Juni 2026, habe ich die Zahlen ganz langsam untereinander geschrieben. Das Kratzen des Füllers auf dem Papier ist das einzige Geräusch in der Küche, abgesehen vom fernen Läuten der Domglocken.

Es geht nicht um Vorhersagen. Es geht um die Qualität des Tages. In Rosina Kaisers Buch, das ich jetzt seit zwei Jahren als meinen Sonntagsbegleiter nutze, finde ich dann die Entsprechungen. Das Buch Zahlen-Code ist für mich wertvoll, weil es ohne Pathos erklärt. Ich habe gelernt, dass eine 'Vier' oft Struktur einfordert, während eine 'Drei' die Leichtigkeit betont. Letzten November, an einem verregneten Sonntag, ergab meine Rechnung eine Zahl, die für Rückzug stand. Ich blieb den ganzen Nachmittag in meiner Zweizimmerwohnung, schaute in den Hinterhof und las alte Briefe. Es passte einfach.

Manchmal zeigt die Zahl aber auch gar nichts. Es gab Wochen, da saß ich hier, hatte die Zahl berechnet und fühlte... nichts. Keine Resonanz, kein Aha-Erlebnis. Das gehört dazu. Ich bin weder Numerologin noch Heilerin. Ich habe keine medizinische Ausbildung und keine spirituelle Zertifizierung. Ich bin eine Frau in Altersteilzeit mit einer schiefen Lavendelvase vom Neupfarrplatz, die versucht, ihren Rhythmus zu finden. Wenn ein Muster ausbleibt, dann ist das eben so. Es ist wie im Unterricht: Manchmal bereitet man eine Stunde perfekt vor, und die Kinder sind trotzdem unruhig und nichts bleibt hängen. Innere Ruhe stärken durch mein Sonntagsjournal in der Regensburger Altstadt ist ein Prozess, kein Ziel.

Ein kurzer Blick auf die Technik

Einige Leserinnen haben mich gefragt, ob man dafür nicht Software nutzen sollte. Eine ehemalige Kollegin erzählte mir neulich beim Cafe Orphee von Programmen wie MeineRadionik. Für jemanden, der Cluster-Analysen machen möchte oder einen sehr technischen Zugang sucht, mag das wunderbar sein. Es gibt sogar einen Premium Videokurs, der alles im Detail erklärt.

Aber für mich? Für meine Sonntage in der Ostengasse? Da wäre eine Software wie ein Fremdkörper. Ich möchte keine Bildschirme mehr sehen. Ich habe genug Jahre damit verbracht, digitale Zeugnisformulare auszufüllen. Ich brauche das Haptische. Wenn ich die Tageszahl berechne, möchte ich den Widerstand des Papiers spüren. Das ist mein Weg, um die Stille zu genießen. Wer jedoch eine digitale Unterstützung sucht, kann sich auch EasyRadionik ansehen, was wohl etwas einsteigerfreundlicher sein soll, auch wenn ich persönlich beim Papier bleibe. Manchmal hilft es, EasyRadionik im Sonntagsjournal zu nutzen, wenn man mehr Klarheit in der Struktur braucht.

Die Grenze des Rituals: Wenn das Leben dazwischengrätscht

Ich muss hier aber auch ehrlich sein. Mein Ritual am Sonntagnachmittag ist ein Privileg der Altersteilzeit. Ich wohne allein, meine Kinder sind erwachsen, mein größter Stressfaktor ist die Schlange bei der Würstlkuchl, wenn ich mal einen Spaziergang mache. Aber ich denke oft an eine Bekannte, die ihren Mann zu Hause pflegt. Für pflegende Angehörige ist so ein Sonntagsritual oft ein ferner Traum. Wie soll man die Tageszahl berechnen, wenn gerade der Pflegedienst anruft? In einem Leben mit hohem Betreuungsbedarf gibt es keine festen Zeitfenster. Der Zahlen-Code ist ein wunderbares Werkzeug, aber er setzt eine gewisse äußere Freiheit voraus.

Ich bin dankbar, dass ich diese Freiheit jetzt habe. Wenn ich mein Leinen-Heft am Küchentisch aufschlage, atme ich tief durch. Der Duft von getrocknetem Lavendel vermischt sich mit dem Geruch von frischem Brot von Prantl. Es ist eine friedliche Koexistenz der Sinne. Ich bin keine Ärztin und das hier ist keine medizinische Therapie. Bei echtem Burnout sollte man immer den Hausarzt oder eine Beratungsstelle der Gewerkschaft aufsuchen; das habe ich damals im Januar 2024 auch getan, bevor ich den Antrag auf Altersteilzeit stellte. Sprechen Sie mit einem Profi, wenn das Herzrasen nicht aufhört.

Ein Blick in das Regal der Erinnerungen

Im Regal hinter mir steht ein altes Ringbuch mit Kinderzeichnungen der Klasse 3b von 2019. Ich nehme es selten in die Hand, aber es ist da. Es erinnert mich daran, dass ich früher Verantwortung für dreißig kleine Seelen hatte. Heute habe ich Verantwortung für meine eigene Ruhe. Die Tageszahl hilft mir dabei, die Struktur in der Altersteilzeit zu bewahren, ohne mich einzuengen. Letzte Woche zum Beispiel war meine Tageszahl eine 'Eins'. Neubeginn. Ich habe daraufhin endlich die Fensterbänke neu dekoriert. Hätte ich das auch ohne die Eins getan? Vielleicht. Aber die Zahl gab mir den kleinen, freundlichen Schubs.

Wenn du selbst in einer Phase des Umbruchs steckst, probier es doch einmal aus. Du brauchst keine teure Ausrüstung. Ein einfaches Heft und vielleicht das Buch von Rosina Kaiser reichen völlig aus. Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, sich selbst diesen Raum zu geben.

Hier sind meine kleinen Schritte für einen entspannten Sonntag:

Draußen ist es jetzt fast still geworden. Der Steinbrunnen plätschert weiter, und ich werde nun endlich meinen Tee trinken. Er hat jetzt genau die richtige Temperatur. Die Tageszahl für heute habe ich bereits im Heft stehen. Sie verspricht einen ruhigen Abend. Und genau das ist es, was ich nach all den Jahren im Klassenzimmer am meisten schätze: die Erlaubnis, dass der Abend einfach nur ruhig sein darf.

Falls du Fragen zum Buch oder zu meinen Erfahrungen hast, schreib mir gerne. Ich bin keine Expertin, aber ich teile gerne, was ich an meinem Küchentisch in der Ostengasse so herausfinde. Pass gut auf dich auf und hör auf dein Herz.

Alles Liebe aus Regensburg,
Kerstin

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