
An einem späten Dienstagnachmittag im März saà ich an meinem Küchentisch in der Ostengasse. DrauÃen regnete es Bindfäden, und der kleine Steinbrunnen im Hinterhof wirkte unter dem grauen Himmel fast ein wenig einsam. Früher, in den dreiundzwanzig Jahren an der Clermont-Ferrand-Schule, hätte ich um diese Zeit wahrscheinlich noch über Korrekturen der Klasse 3b gebrütet oder den Elternabend für die kommende Woche vorbereitet. Heute ist das anders.
Seit ich in Altersteilzeit bin und nur noch zwölf Wochenstunden unterrichte, hat sich der Rhythmus meines Lebens verlangsamt. Das Herzrasen, das mich früher oft schon vor sechs Uhr morgens aus dem Schlaf riss, ist einer stillen Neugier gewichen. Ich beobachte lieber, wie der Dampf meines Fencheltees langsam gegen die Fensterscheibe zieht. Auf dem Tisch liegt mein Leinen-Heft, daneben die schiefe Lavendelvase vom Bauernmarkt am Neupfarrplatz. Es ist mein Anker geworden.
Hinweis: In diesen Zeilen finden sich gelegentlich Links, die zu den Büchern oder Programmen führen, die ich selbst nutze. Wenn du über einen dieser Affiliate-Links etwas kaufst, erhalte ich eine Provision â für dich ändert sich am Preis natürlich nichts. Ich schreibe hier nur über das, was ich an meinem eigenen Küchentisch wirklich ausprobiert habe. Meine ausführliche Offenlegung findest du im Impressum.
Vom Leinen-Heft zum Bildschirm: Ein behutsamer Wechsel
Eigentlich bin ich ein Mensch des Papiers. Ich liebe das Gefühl, wenn der Bleistift über die Fasern des Papiers gleitet, fast so wie damals, als ich den Kindern die ersten Schwungübungen beigebracht habe. Seit Juni 2024 begleitet mich das Buch von Rosina Kaiser durch meine Sonntage. Es war ein Geschenk einer alten Studienfreundin aus Augsburg, die mir sagte: "Nimm dir was Kleines vor, nichts GroÃspuriges."

Doch vor kurzem erreichte mich eine Nachricht einer ehemaligen Kollegin. Sie fragte mich, ob ich schon einmal von digitaler Unterstützung für diese Arbeit gehört hätte. Sie nannte den Namen EasyRadionik. Zuerst zögerte ich. Mein Burnout Ende 2023 hatte viel damit zu tun, dass alles immer schneller und technischer wurde. Aber die Neugier siegte, vielleicht auch, weil ich in meiner Zwei-Zimmer-Altbauwohnung inzwischen gelernt habe, dass Ordnung im AuÃen auch Ordnung im Innen schafft.
Ich begann mich zu fragen, ob man Heilzahlen digital anwenden kann, ohne dass der Stress der digitalen Welt wieder Einzug hält. Es ist ein wenig wie der Ãbergang von der alten grünen Wandtafel mit dem abgegriffenen Lappen zu den modernen Whiteboards â am Ende kommt es darauf an, was man darauf schreibt, nicht auf die Technik an sich.
Was bedeutet stressfrei in der Welt der Zahlen?
Wenn ich heute über Zahlen nachdenke, dann nicht mehr als Mathematiklehrerin, die Ergebnisse kontrolliert. Ich sehe Zahlen als Frequenzen. In der Radionik geht man davon aus, dass alles eine Schwingung hat â jedes Organ, jedes Gefühl, jedes Problem. Diese Schwingungen lassen sich in Zahlen ausdrücken. Für mich war das anfangs schwer zu greifen, doch mein Sonntagsritual hat mir geholfen, ein Gespür dafür zu entwickeln.
Die digitale Anwendung verspricht oft eine enorme Zeitersparnis. Gerade für uns Frauen, die vielleicht noch im Schuldienst stecken oder mit dem Mental Load des Alltags kämpfen, klingt das verlockend. Doch ich habe eine wichtige Beobachtung gemacht: Die Geschwindigkeit ist nicht immer der Freund der Heilung. Als ich anfing, mich mit Software wie dem MeineRadionik Premium Videokurs zu beschäftigen, der schon seit 2022 auf dem Markt ist, merkte ich, dass die Struktur hilft, aber das Innehalten bleibt meine Aufgabe.

In meiner Zeit an der Schule gab es immer diesen Moment, wenn die Kinder nach der groÃen Pause wieder ins Klassenzimmer kamen. Dieser Lärmpegel, der sich erst langsam senken musste. So ist es auch mit den Zahlen. Man kann sie nicht einfach in eine Software "kippen" und erwarten, dass sich alles sofort ordnet. Es braucht diesen Moment des bewussten Atmens.
Die Kraft des Tippens: Warum Handarbeit digital bleibt
Hier kommt ein Punkt, der mir besonders wichtig ist und den ich in keinem Handbuch so gelesen habe. Wenn wir Heilzahlen digital anwenden, neigen wir dazu, alles automatisieren zu wollen. Aber ich glaube, die manuelle Eingabe ist der Schlüssel. Wenn ich die Zahlen einzeln in die Maske von EasyRadionik tippe, ist das ein Akt der Konzentration. Es ist fast so, als würde ich die Zahl mit dem Finger nachzeichnen.
Diese bewusste Konzentration während des Tippens verstärkt die energetische Resonanz. Es ist kein passives Konsumieren, sondern ein aktives Gestalten. Wenn ich eine Zahl für Gelassenheit eingebe, während ich den Blick kurz zum Steinbrunnen im Hof schweifen lasse, verbinde ich mich mit dieser Absicht. Das ist etwas ganz anderes, als wenn ein Algorithmus im Hintergrund irgendwelche Listen abarbeitet.
Ich erinnere mich an ein Kind namens Jonas in meiner letzten 3b. Er hatte Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung. Erst als wir anfingen, die Wörter mit dem Finger in den Sand zu schreiben, begannen sie in seinem Kopf zu bleiben. So ähnlich empfinde ich das mit den digitalen Zahlen-Codes. Wir müssen sie "berühren", auch wenn es nur über die Tastatur ist. Wer sich dafür interessiert, wie sich das anfühlt, kann die EasyRadionik Software im Test einmal genauer betrachten.

Ein Vergleich ohne Leistungsdruck
Oft werde ich gefragt, was der Unterschied zwischen den verschiedenen Programmen ist. Da gibt es MeineRadionik, das eher für Menschen gedacht ist, die es technisch ganz genau wissen wollen. Und dann eben die "Easy"-Variante. Für mich als Einsteigerin, die eigentlich nur ihr Sonntagsjournal ergänzen möchte, war die einfachere Lösung sympathischer. Ich will keine Expertin werden. Ich bin eine Lehrerin in Altersteilzeit mit einem weichen Bauch und einer Vorliebe für den Duft von altem Papier.
In meinem Regal steht noch ein altes Ringbuch mit Kinderzeichnungen aus dem Jahr 2019. Wenn ich es aufschlage, riecht es nach Buntstiften und vergangenem Eifer. Dieser Geruch vermischt sich mit dem frischen Lavendel auf meinem Tisch. Es ist eine Brücke zwischen dem, was war, und dem, was jetzt ist. Die digitale Anwendung von Zahlen sollte sich genau so anfühlen: wie eine Brücke, nicht wie eine neue Baustelle.
Es gab Wochen, in denen ich mein Tablet gar nicht eingeschaltet habe. Da reichte mir mein Leinen-Heft und die Tageszahl, die ich morgens nach dem Bäckerbesuch bei Prantl notiert hatte. Und das ist völlig in Ordnung. Es gibt keinen Lehrplan mehr, den ich erfüllen muss. Wenn eine Woche keine Muster zeigt oder ich einfach keine Lust auf Technik habe, dann bleibt der Bildschirm dunkel.
Ein kleiner Rat aus der Ostengasse
Wenn du selbst am Anfang stehst, lass dich nicht von den technischen Begriffen einschüchtern. Radionik klingt kompliziert, aber am Ende ist es nur ein Werkzeug, um unsere Absichten zu fokussieren. Ich bin keine Heilpraktikerin und keine Numerologin. Ich bin einfach Kerstin, die gelernt hat, dass man gegen Burnout nicht mit noch mehr Leistung ankämpft.
Wichtig ist mir jedoch eines: Wenn du merkst, dass die Schlaflosigkeit oder das Herzrasen nicht besser werden, such bitte einen Arzt auf. Zahlen-Codes sind eine wunderbare Begleitung für die Seele, aber sie ersetzen keine medizinische Behandlung oder Psychotherapie. Ich habe damals auch den Weg zu meinem Hausarzt gesucht, und das war der erste Schritt zur Besserung. Die Zahlen kamen erst später, als der Boden unter meinen FüÃen wieder fester war.

Vielleicht beginnst du einfach mit dem Zahlen-Code Buch von Rosina Kaiser. Es ist eine sanfte Einführung ohne Bildschirm. Und wenn du merkst, dass du mehr Struktur brauchst oder die Zahlen gerne digital verwalten möchtest, dann ist ein Programm wie EasyRadionik eine Ãberlegung wert. Aber behalte dir die Freude am Selbermachen bei.
Der Dom-Schatten wandert jetzt langsam über die Hausfassaden gegenüber. Es ist Zeit für eine zweite Tasse Tee. Vielleicht blättere ich noch ein wenig in dem Ringbuch von 2019 und freue mich über die bunten Sonnen, die die Kinder damals gemalt haben. Es ist schön, wenn man die Wahl hat â zwischen dem Stift in der Hand und der Zahl auf dem Bildschirm. Beides hat seinen Platz, solange es uns gut tut.