
Draußen im Hinterhof plätschert der kleine Steinbrunnen heute besonders gleichmäßig. Es ist Mitte März, die Luft in der Ostengasse riecht noch nach kaltem Stein und dem ersten Hauch von feuchter Erde, der vom Donau-Ufer herüberzieht. Mein Fencheltee dampft in der Tasse, und vor mir liegt mein blaues Leinen-Heft. Es ist jetzt fast zwei Jahre her, dass ich im Juni 2024 zum ersten Mal Rosina Kaisers Zahlen-Code in den Händen hielt. Seitdem ist viel passiert. Ich unterrichte nur noch zwölf Stunden in der Woche, Dienstag und Donnerstag Vormittag. Die Ruhe, die ich dadurch gewonnen habe, hat Raum geschaffen für Fragen, die ich mir früher, im Getriebe der Clermont-Ferrand-Schule, nie gestellt hätte.
In den letzten Wochen erreichten mich immer wieder Nachrichten von Leserinnen, die wissen wollten, ob man das alles nicht auch moderner machen kann. „Kerstin“, schrieb mir eine ehemalige Kollegin, „gibt es da nicht eine Software? Ich habe keine Zeit, jeden Sonntag Zahlen zu malen.“ Das brachte mich zum Nachdenken. Wenn wir früher in der 3b mit den Kindern Rechenschieber benutzt haben, war das haptisch und wichtig. Später kamen die Tablets. Beides hatte seinen Platz. Also habe ich mich diesen Frühling hingesetzt, um herauszufinden, ob Software wie MeineRadionik eine sinnvolle Ergänzung zu meinem geliebten Buch sein kann.
Hinweis: In meinen Sonntagsnotizen finden sich hin und wieder Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine Provision – für dich bleibt der Preis natürlich gleich. Ich teile hier nur meine ehrlichen Gedanken zu Dingen, die ich an meinem Küchentisch selbst ausprobiert habe.
Ein verregneter Sonntag im April: Die Suche nach dem digitalen Anker
An einem dieser grauen Sonntage im April, an denen der Dom-Schatten die ganze Altstadt zu verschlucken scheint, saß ich am Laptop. Normalerweise ist mein Sonntag heilig: Heft auf, Fencheltee bereit, Stift in der Hand. Aber die Neugier auf die technische Seite der Radionik war groß. Ich erinnerte mich an den Tipp meiner Augsburger Freundin, die mir damals das Buch geschenkt hatte. Sie erwähnte, dass es für Menschen, die Struktur und Automatisierung brauchen, spezielle Programme gibt.
Ich schaute mir zuerst EasyRadionik an. Der Name klang nach etwas, das ich verstehen könnte – ich bin schließlich eine Lehrerin, die dreiundzwanzig Jahre lang mit Kreide und Lappen gearbeitet hat, keine Informatikerin. Die Idee dahinter ist faszinierend: Während ich im Buch von Rosina Kaiser meine Tageszahl manuell ermittle und im Journal reflektiere, versucht eine Software, energetische Muster digital zu erfassen und zu balancieren.

Es fühlte sich seltsam an, in meiner Zweizimmer-Altbauwohnung, zwischen der schiefen Lavendelvase und den alten Kinderzeichnungen im Regal, plötzlich mit „Raten“ und „Clustern“ am Bildschirm zu hantieren. Ich merkte schnell: Der größte Unterschied liegt im Tempo. Wenn ich im Zahlen-Code blättere, zwingt mich das Buch zur Langsamkeit. Eine Software will Ergebnisse liefern. Für jemanden wie mich, die nach dem Burnout Ende 2023 mühsam lernen musste, das Herzrasen vor sechs Uhr morgens abzulegen, war das erst einmal eine Herausforderung. Ich wollte ja gerade weg vom „Effizienten“.
Nach etwa sechs Wochen Testphase: Der messbare Unterschied
Ich habe mir die Zeit genommen, beide Welten parallel laufen zu lassen. Dienstags nach dem Unterricht, wenn ich von der Schule im Westen zurück in die Altstadt fahre, merke ich oft noch die alte Anspannung. Früher hätte ich das ignoriert, heute setze ich mich kurz hin. In diesen Momenten habe ich den MeineRadionik Premium Videokurs genutzt, um die Hintergründe besser zu verstehen. Dieser Kurs existiert bereits seit 2022 und bietet eine sehr strukturierte Herangehensweise, die fast ein bisschen an eine Lehrerkonferenz erinnert – nur viel entspannter.
Was ich dabei gelernt habe, ist ein wesentlicher Trade-off: Die manuelle Arbeit mit dem Buch bietet mir eine höhere intuitive Kontrolle. Ich spüre die Zahl, während ich sie schreibe. Die Software hingegen bietet eine Automatisierung, die gerade dann hilft, wenn man eben nicht die Kraft hat, sich tief zu konzentrieren. Es ist ein bisschen wie der Unterschied zwischen einem selbstgebackenen Brot vom Bäcker Prantl hier um die Ecke und einer Backmischung. Beides sättigt, aber das Erlebnis ist ein anderes.
In dieser Phase gab es auch Wochen, in denen gar nichts passierte. Einmal im Mai blieb mein Leinen-Heft fünf Tage lang zu. Ich hatte keine Lust auf Zahlen, weder auf Papier noch auf dem Schirm. Die Software lief im Hintergrund auf dem Laptop, aber ich spürte keine Verbindung dazu. Das ist eine wichtige Erkenntnis für mich gewesen: Technik kann uns die Arbeit abnehmen, aber sie kann uns nicht das Fühlen abnehmen. Wenn die Seele eine Pause braucht, hilft auch der beste Algorithmus nicht.
Wer mehr darüber erfahren möchte, wie man den Mental Load gerade im Lehrerberuf senkt, findet hier meine Gedanken dazu: Mental Load bei Lehrern reduzieren durch mein Sonntagsjournal mit Zahlen-Codes. Es ist oft die Kombination aus Routine und Loslassen, die den Unterschied macht.
Dienstagabend nach dem Unterricht: Wenn Technik auf Tradition trifft
Eines Dienstagabends, die Sonne stand tief über der Steinernen Brücke und tauchte mein Wohnzimmer in ein warmes Gold, saß ich wieder vor meinen Notizen. Ich hatte eine Anfrage einer Leserin zu MeineRadionik auf dem Tisch. Sie fragte, ob das Programm für Einsteiger geeignet sei. Meine Antwort war vorsichtig, so wie ich es den Kindern in der 3b immer beigebracht habe: Es kommt darauf an, was du suchst.
Wenn du die Radionik als technisches Werkzeug siehst, um energetische Blockaden schnell zu identifizieren, dann ist eine Software wie MeineRadionik oder die etwas simplere Version EasyRadionik ein wunderbares Hilfsmittel. Es nimmt einem das Suchen in Tabellen ab. Aber für mich, die Frau Haselbeck, die Jahrzehnte lang die grüne Wandtafel mit dem abgegriffenen Lappen geputzt hat, fehlt dabei manchmal die haptische Erdung.

Ich habe festgestellt, dass ich die Software eher wie ein Nachschlagewerk nutze, während mein Herz am Sonntag beim Fencheltee und dem Buch bleibt. Es ist eine Ergänzung, kein Ersatz. Wenn ich merke, dass mein Stresspegel steigt – dieses alte Gefühl von einem Kloß im Hals, das mich während meines langsamen Burnouts so lange begleitet hat –, dann brauche ich die Langsamkeit des Schreibens. In solchen Momenten ist die Software fast zu schnell für mich.
Solltest du selbst gerade in einer Phase sein, in der du nach Klarheit suchst, vielleicht auch in der Altersteilzeit oder vor einem beruflichen Umbruch, schau dir gerne diesen Beitrag an: Klarheit für die Zukunft finden in der Altersteilzeit mit Zahlen-Codes. Es hilft, den eigenen Rhythmus zu finden, egal ob digital oder analog.
Mein Fazit vom Küchentisch: Wer braucht was?
Jetzt, im Juni 2026, blicke ich auf ein halbes Jahr zurück, in dem ich mit Software experimentiert habe. Ich bin weder eine Numerologin noch eine Technik-Expertin. Ich bin eine Lehrerin in Altersteilzeit mit einem weichen Bauch und einer Vorliebe für ehrliche Worte. Ich habe gelernt, dass es kein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt, sondern nur ein „Passt zu mir“ oder „Passt gerade nicht“.
Hier ist meine kleine Übersicht für dich, direkt aus meinem Ringbuch notiert:
- Das Buch „Zahlen-Code“: Mein absoluter Favorit für die Seele. Es ist haptisch, ruhig und Rosina Kaisers Erklärungen sind ohne Pathos. Perfekt für den Sonntagnachmittag.
- Die Radionik-Software (MeineRadionik/EasyRadionik): Ideal für Menschen, die es genauer wissen wollen und einen technischen Zugang bevorzugen. Es spart Zeit bei der Analyse, erfordert aber eine gewisse Einarbeitungszeit am Bildschirm.
- Der Videokurs: Ein guter Mittelweg für alle, die Struktur brauchen und nicht nur alleine in einem Buch lesen wollen.
Ich bleibe bei meinem Sonntagsjournal. Die Kombination aus der Tageszahl im Leinen-Heft und dem Blick auf den Steinbrunnen im Hof gibt mir die Sicherheit, die ich nach den dreiundzwanzig Jahren an der Schule brauche. Aber ich verstehe jetzt, warum manche die Software schätzen. Sie ist wie ein moderner Taschenrechner – er nimmt uns das Rechnen ab, aber wir müssen immer noch wissen, welche Zahlen wir eingeben.
Wenn du dich für den Einstieg interessierst, empfehle ich dir, mit dem Buch Zahlen-Code zu beginnen. Es ist die Basis für alles. Und wenn du merkst, dass dich die technische Seite reizt, kannst du dir immer noch den Premium Videokurs ansehen, um tiefer einzutauchen.
Bitte denke immer daran: Diese Zahlen und Programme sind Werkzeuge zur Selbstreflexion. Sie ersetzen keinen Besuch beim Hausarzt oder eine psychologische Beratung, besonders wenn die Erschöpfung tief sitzt. Ich habe damals auch Hilfe bei der Beratungsstelle meiner Gewerkschaft gesucht, und das war der erste richtige Schritt.
Heute schließe ich mein Heft mit einem guten Gefühl. Die schiefe Lavendelvase leuchtet im Abendlicht, und ich freue mich auf den morgigen Dienstag an der Schule – zwölf Stunden sind genau richtig, um noch Lehrerin zu sein, ohne sich selbst zu verlieren. Vielleicht probierst du es einfach mal aus, ganz ohne Druck, beim nächsten Tee.