
Draußen vor meinem Küchenfenster in der Ostengasse flimmert die Junihitze über dem Kopfsteinpflaster, und der kleine Steinbrunnen im Hinterhof scheint heute besonders leise zu plätschern. Es ist Sonntag, kurz nach drei, und ich sitze hier mit meinem Fencheltee, der eigentlich noch viel zu heiß ist, während mein Blick immer wieder zu dem alten Ringbuch mit den Kinderzeichnungen meiner Klasse 3b aus dem Jahr 2019 wandert. Heute ist ein besonderer Sonntag im Juni 2026 – fast auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, dass mir eine alte Studienfreundin aus Augsburg das Buch von Rosina Kaiser in die Hand gedrückt hat.
Bevor ich heute tiefer in meine Notizen eintauche, ein kleiner Hinweis: Einige Links in diesen Sonntagsnotizen sind Affiliate-Links (Werbung). Wenn du über einen dieser Links ein Buch oder einen Kurs kaufst, bekomme ich eine Provision – dein Preis ändert sich dadurch nicht. Ich schreibe nur über Dinge, die ich wirklich selbst in meinem Leinen-Heft durchgearbeitet habe. Bitte bedenke dabei: Ich bin keine Ärztin oder Heilpraktikerin, sondern eine Lehrerin in Altersteilzeit, die nach dreiundzwanzig Jahren an der Clermont-Ferrand-Schule lernen musste, wieder auf die eigene Stimme zu hören.
Ein digitaler Briefkasten in der Regensburger Altstadt
In den letzten Wochen haben mich einige Nachrichten erreicht, meist von ehemaligen Kolleginnen, die noch immer im vollen Stundenplan-Stress stecken. Eine fragte mich neulich zwischen Tür und Angel am Bauernmarkt am Neupfarrplatz, ob dieses 'EasyRadionik' nicht eine Abkürzung wäre. Sie habe keine Zeit für das langsame Blättern im Buch, sie brauche etwas, das 'einfach funktioniert'. Ich musste lächeln, während ich meine schiefe Lavendelvase festhielt. Es erinnerte mich an die Zeit, als wir in der Schule die ersten Smartboards bekamen – manche von uns wollten sofort jeden Effekt nutzen, andere vermissten den Geruch der Kreide.
Ich nutze seit zwei Jahren primär das Buch Der Zahlen-Code als meinen treuen Sonntagsbegleiter. Es ist für mich wie das vorsichtige Schreibenlernen in der ersten Klasse: Man muss die Form erst mit der Hand spüren, bevor man sie versteht. Doch für meine Kollegin habe ich mir in diesem Frühjahr einmal angesehen, was es mit der digitalen Welt auf sich hat. Es gibt Wochen, da fühlt sich das Analoge schwer an, und man wünscht sich eine helfende Hand – oder eben einen Algorithmus.

Zwischen Leinen-Heft und Bildschirm: Meine Beobachtungen
Wenn ich an meine Zeit in der Clermont-Ferrand-Schule zurückdenke, an das Herzrasen morgens vor sechs und diesen Kloß im Hals vor jedem Elternabend, dann weiß ich, dass Struktur mein Rettungsanker war. Das Buch gibt mir diese Struktur auf eine sehr haptische Weise. Aber die Software EasyRadionik verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist wie ein digitaler Karteikasten. Während ich in meinem Heft mühsam Quersummen bilde und die Bedeutung der Tageszahl in meine eigenen Worte übersetze, nimmt einem die Technik diesen Rechenweg ab.
Ich erinnere mich an einen Mittwoch im letzten November. Der Nebel hing zäh über der Donau, und ich hatte das Gefühl, überhaupt keinen Zugang zu meinen Zahlen zu finden. Die Tageszahl sagte mir nichts, die Lebenszahl fühlte sich fremd an. In solchen Momenten kann eine Software wie EasyRadionik oder die größere Version MeineRadionik helfen, weil sie die Muster objektiver darstellt. Aber Vorsicht: Technik ersetzt kein Gefühl. Nur weil ein Programm mir eine Frequenz anzeigt, heißt das nicht, dass ich sie auch in meinem Herzen spüre. In jener Woche im November blieb mein Heft übrigens drei Tage lang zu – und das war auch völlig in Ordnung. Manchmal ist die wichtigste Zahl die Null, die Stille.
Für jemanden, der Innere Ruhe stärken durch mein Sonntagsjournal in der Regensburger Altstadt möchte, ist der manuelle Weg oft heilender. Aber ich verstehe den Reiz der Radionik, die ja versucht, bioenergetische Felder durch Zahlenfrequenzen auszugleichen. Es ist ein bisschen wie der Unterschied zwischen einem handgeschriebenen Brief und einer schnellen E-Mail. Beides hat seinen Platz.
Die Software als Brücke für Ungeduldige?
Die Software EasyRadionik wird oft als der leichtere Einstieg beworben. Preislich liegt sie etwas über dem Buch, meist um die hundertsiebzig Euro, während Rosinas Werk für etwa hundertvierzig Euro zu haben ist. Wer sich völlig unsicher ist und eine geführte Anleitung bevorzugt, schaut sich oft den MeineRadionik Premium Videokurs an. Ich habe mir Ausschnitte davon bei meiner Freundin in Augsburg angesehen. Es ist gut gemacht, sehr strukturiert – fast wie ein gut vorbereiteter Lehrplan für eine vierte Klasse.
Doch für mich persönlich bleibt die Gefahr der 'digitalen Erschöpfung'. Mein Burnout, das eigentlich schon zwei Schuljahre geschwelt hatte, bevor ich im Januar 2024 die Reißleine zog, wurde auch durch die ständige Erreichbarkeit und das Starren auf Bildschirme genährt. Wenn ich jetzt sonntags EasyRadionik im Sonntagsjournal nutzen für mehr Klarheit in der Altersteilzeit möchte, achte ich streng darauf, dass der Laptop danach sofort wieder in der Schublade verschwindet. Er darf nicht zum neuen 'Lehrertisch' werden.

Was ich gelernt habe: Ein kleiner Vergleich
In den zwei Jahren seit meinem Start im Sommer 2024 habe ich gemerkt, dass die Wahl des Werkzeugs viel über den eigenen Zustand aussagt. Hier ist meine ganz persönliche Einschätzung für dich:
- Das Buch (Zahlen-Code): Es ist warm. Es verzeiht Eselsohren. Es zwingt mich zur Langsamkeit. Es ist perfekt für Menschen wie mich, die Herzrasen und Stress lindern wollen, indem sie die Welt für einen Moment anhalten.
- Die Software (EasyRadionik): Sie ist effizient. Sie ist übersichtlich. Sie hilft, wenn man den Überblick über viele verschiedene Zahlenfolgen behalten will. Sie ist eher ein Werkzeug für den Kopf.
- Der Videokurs: Er nimmt einen an die Hand. Das ist wunderbar für alle, die sich alleine im stillen Kämmerlein verloren fühlen.
Ein Kind namens Jonas in meiner letzten Klasse hatte immer Angst, beim Rechnen Fehler zu machen. Ich habe ihm damals gesagt: 'Jonas, die Zahl ist nicht dein Feind, sie ist nur ein Wegweiser.' Genau so sehe ich das heute auch. Egal ob digital oder analog – die Zahlen zeigen uns nur Richtungen auf. Gehen müssen wir den Weg selbst, vorbei am Bäcker Prantl, hinunter zum Donau-Ufer, Schritt für Schritt.

Ein Wort zur Vorsicht und zur Gelassenheit
Ich möchte eines ganz deutlich sagen: Weder eine Software noch ein Buch können eine medizinische Behandlung ersetzen. Als ich damals vor sechs Uhr morgens mit Herzrasen wachlag, hat mir der Zahlen-Code geholfen, meine Gedanken zu ordnen, aber meine erste Anlaufstelle war mein Hausarzt und die Beratung der Lehrergewerkschaft. Wenn du merkst, dass die Erschöpfung dich erdrückt, such dir bitte professionelle Hilfe. Der Zahlen-Code ist eine wunderbare Begleitung für die Seele, aber kein Ersatz für eine Therapie.
Inzwischen unterrichte ich nur noch zwölf Stunden, Dienstag und Donnerstag Vormittag. Wenn ich dann nach Hause komme, genieße ich die Stille in meiner Zweizimmerwohnung im zweiten Stock. Ich brauche keine 'ultra-rentablen' Lösungen oder schnelle Versprechen. Ich brauche Klarheit. Die Arbeit mit dem Zahlen-Code Buch hat mir gezeigt, dass die Antworten oft schon da sind, man muss sie nur geduldig aufschreiben. Die digitale Ergänzung durch EasyRadionik mag für manche der richtige Weg sein, besonders wenn man technisch affiner ist als ich.
Letzten Donnerstag, nach der Schule, bin ich noch kurz beim Cafe Orphee vorbeigegangen und habe den Schatten des Doms beobachtet. Ich dachte darüber nach, wie sehr sich mein Leben seit 2024 verändert hat. Früher war ich die Frau, die alles perfekt machen wollte. Heute bin ich die Frau, die akzeptiert, dass eine Lavendelvase schief sein darf und dass manche Sonntage keine großen Erkenntnisse bringen.
Wenn du also vor der Wahl stehst, ob du lieber blättern oder klicken willst: Hör auf deinen Bauch. Wenn dein Herz bei dem Gedanken an noch mehr Bildschirmzeit schwer wird, bleib beim Buch. Wenn dich die Neugier auf die moderne Radionik packt, dann ist die Software ein spannendes Feld zum Erkunden. Wichtig ist nur, dass es sich leicht anfühlt – so leicht wie der Wind, der heute durch die Ostengasse weht.
Vielleicht sehen wir uns ja mal am Neupfarrplatz. Ich bin die mit dem leise raschelnden Leinen-Heft in der Tasche, die gerade lernt, dass das Leben aus mehr besteht als aus korrigierten Diktaten und starren Stundenplänen. Es besteht aus Momenten, aus Tee und aus der Freiheit, die eigene Zahl zu wählen.